Weltrekord und gelebte Gemeinschaft beim Zimmerer-Treffen 2026
Insgesamt 50 Zimmerer balancierten gleichzeitig auf einem schwebenden Dachstuhl und führten über die vorgeschriebene Zeit hinweg den traditionellen Zimmererklatsch aus.
Landau an der Isar Mit einem neuen Weltrekord, rund 1.850 Fachbesuchern und einer deutlich gewachsenen Fachausstellung hat sich das Zimmerer-Treffen 2026 als ein wichtiger Branchentreff für Zimmerer und Dachdecker im deutschsprachigen Raum etabliert. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur Technik und Innovation, sondern vor allem der persönliche Austausch innerhalb des Handwerks.
Bereits zum zweiten Mal lud das Onlinenetzwerk Zimmerer-Treff-punkt seine Mitglieder nach Bayern ein. Was im vergangenen Jahr mit rund 1.100 Besuchern begann, entwickelte sich 2026 zu einer Veranstaltung mit insgesamt 2.150 Beteiligten einschließlich Besu-chern, Ausstellern, Referenten, Helfern und Mitwirkenden. 58 Hersteller und Dienstleister präsentierten ihre Produkte und Innovatio-nen. Fachvorträge gab es zu Themen wie künstliche Intelligenz im Handwerk, Vermessung, Vorfertigung, Modulbau, Social Media und moderne Befestigungstechnik.
Der emotionale Höhepunkt des Tages war der Weltrekordversuch auf dem Schwebenden Dachstuhl. Der nur mit Holzverbindungen zusammenhängende Dachstuhl wurde dabei auf einem einzelnen Pfosten ausbalanciert und schwebte frei über dem Boden. Insgesamt 50 Zimmerer balancierten gleichzeitig auf der Konstruktion und führten über die vorgeschriebene Zeit hinweg den traditionellen Zimmererklatsch aus. Damit wurde der im Vorjahr aufgestellte Weltrekord mit 42 Teilnehmern eindrucksvoll übertroffen.
Der Weltrekord steht dabei sinnbildlich für das, was das Zimmerer-Treffen ausmacht: Vertrauen, Zuverlässigkeit, Teamarbeit und gelebte Gemeinschaft - Eigenschaften, die den Holzbau seit Generationen prägen und die auf dem Veranstaltungsgelände eindrucksvoll sichtbar wurden.
Neben dem Weltrekordversuch bot das Rahmenprogramm zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Im Mittelpunkt des Zimmerer-Treffen stand nicht nur Technik und Innovation, sondern vor allem auch der persönliche Austausch innerhalb des Handwerks.
